Bei der Fischereiausübung ist die Fangstatistik (Aufzeichnungspflicht) unbedingt mitzuführen und die einschlägigen Bestimmungen des Mitgliedbuches, der Lizenz sowie das NÖ - Fischereigesetz strikte zu beachten.
Das Fischen ist mit 2 Angelzeugen oder 1 Spinnrute gestattet. Ein Angelzeug beinhaltet maximal 1 Angelhaken. Die Fischerei ist nur mit einfachem Haken gestattet (ausgenommen Spinnfischerei) Das Spinnfischen ist nur mit Einfachköder erlaubt.
Für alle Fische gelten die gesetzlichen Schonzeiten und Brittelmaße. Ausnahme Schonzeit: Hecht, Zander 1.1.bis 31.5. Karpfen ab 70 cm ganzjährig. Brittelmaße: Zander (Schill) 45 cm, Schleie 30 cm. Spinnfischen ist nur vom 1.6. bis 31.12. erlaubt. Das Fischen mit totem Köderfisch und Fischstücken ist vom 1.1. bis 31.5 verboten. Das Fischen ist nur vom Ufer aus gestattet.
Die Fischerei ist nur in der Zeit von 1 Stunde vor Sonnenaufgang bis 1 Stunde nach Sonnenuntergang gestattet (Nachtfischverbot).
In der Zeit vom 1.April bis 31. Oktober ist die Ausübung der Fischerei durchgehend gestattet.
Die durch Tafeln gekennzeichneten Park- und Fahrverbote sind zu beachten.
Das Benützen der Fischerstege erfolgt auf eigene Gefahr.
Verwendung von Boilles (auch in Form von Teig) gestattet, jedoch nicht als Anfütterungs- bzw. Lockmittel. Drahtsetzkescher dürfen nur zur Hälterung von Aaalen verwendet werden. Für die Entnahme bzw. Landung der Fische- ausgenommen Kleinfische wie Rotaugen, Laube usw,- ist ein geeigneter Unterfänger zu verwenden und daher auch mitzuführen. Ein entsprechender Hakenlölser, Maßband und Abhakmatte sind mitzuführen und zu verwenden.
Es ist unbedingt erforderlich, die Gesamtfangstatistik vollständig und ordnungsgemäß auszufüllen.
Pro Revier darf nur eine Lizenz gelöst werden.
Nicht gestattet:

Baden, Fischen während der Revierreinigung. Lebender Köderfisch. Futterspirale, Futterkörbchen und ähnliches. Lärmen, Musizieren, Mitnehmen von Hunden sowie Anzünden von Feuern. Jegliche Verunreinigung des Wassers bzw.des Ufers (auch durch Schuppen und Ausnehmen von Fischen). Veränderung des Steinwurfes und der Uferbefestigung. Beschädigung von Bäumen, Sträuchern u.s.w. Betreten oder Befahren bzw. die Beschädigung eines ev.Schilfgürtels oder Binsenbestandes. Jegliche Art von Eisfischen. Verkauf von gefangenen Fischen. Austauschen von angeeigneten Fischen. Echolot, Fischfinder u.ä. Anfüttern Verboten!

Fangzahlbeschränkungen:

20 Stk. Karpfen oder Schleie, 20 Stk. Regenbogenforellen und 15 Stk. Raubfische wie Hechte, Zander (Schill), Welse pro Jahr. Es dürfen pro Kalenderwoche (Montag bis Sonntag) 2 Raubfische und 5 Regenbogenforellen, sowie pro Tag 2 Karpfen und 2 Schleie und zusätzlich 20 Stk.Weißfische, einschließlich Köderische, angeeignet werden.
Nach erfolgtem Raubfischbesatz ist die Fischerei auf Raubfische 21 Tage untersagt. Der Besatz wird deutlich sichtbar in den Schaukästen kundgetan uns sind bei jedem Teichbesuch zu beachten. Den darin befindlichen Aushängen ist Folge zu leisten.

Aufzeichnungspflicht:
Falls sie sich einen der oben genannten Fische aneignen, so ist der Fang sofort nach der Landung und Versorgung in die betreffende Zeile auf der Fangstatistik mit genauer Uhrzeit (unbedingt vierstellig z.B.06.05.) einzutragen. Pro Zeile darf nur ein Fisch eingetragen werden.Bei Nichtaneignung muss der Fisch sofort nach dem Fang wieder rückversetzt werden. Wenn an einem Tag, von einer Gattung der o.g.Fische, die begrenzte Stückzahl gefangen und angeeignet wurde, ist jeder weiter gefangenen Fisch dieser Art, mit der nötigen Vorsicht, sofort rückzuversetzen. Angeeignete Fische müssen bis zum Verlassen des Angelplatzes vor Ort aufbewahrt werden. Untermaßige Fische oder in der Schonzeit befindliche Fische sind nach dem Fang, mit der nötigen Vorsicht, sofort rückzuversetzen bzw. wenn diese so schwer verletzt sind,daß ein Weiterleben nicht zu erwarten ist, sofort zu töten und futtergerecht zerstückelt in das Fischwasser einzubringen. Verletzte Fische die das Brittelmaß haben und sich nicht in der Schonzeit befinden, müssen angeeignet werden. Karpfen, Schleie, Hecht, Zander, Wels, Maränen, Salmoniden, egal welcher Herkunft, dürfen nicht als Köderfische verwendet werden.
Der VÖAFV übernimmt für den Fang bestimmter Arten und Mengen von Fischen keine Gewähr.